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{Rezension} Weihnachten vegan / Rezept Tofuschnecken

Rezension Weihnachten veganIch habe immer noch kein eigenes Kochbuch, andere Bloggerkolleginnen haben dafür schon 2. Aber damit war im Fall von Claudia von Totally Veg! auch absolut zu rechnen. Ihr Erstlinkswerk „Vegan für Naschkatzenwar ist einfach ein grandioses Backbuch, das keinen meiner Wünsche offen gelassen hat. In ihren neuen Buch, hat sie sich nun ganz der schönsten Zeit des Jahres gewidmet: Weihnachten vegan.

Zugegeben, ich bin ein wenig spät dran mit dieser Rezension. Immerhin sind es nur noch wenige Tage bis zum Heiligen Abend und die meisten wohl schon fertig mit Kekse backen. Aber halt! Gute Nachrichten! Das Buch hat mehr als nur Keksrezepte zu bieten – ganze Weihnachtsmenüs nämlich. Also wenn du noch Inspiration und Rezepte für das Familienfest suchst oder ein Geschenk für unterm Baum – dann lies weiter! (Wenn du nur ein Rezept für Tofuschnecken willst, dann scrolle ein bisschen runter 😉 ). 

Der Inhalt

In diesem gebundenen, hochformatigen Buch finden sich auf 128 Seiten 65 Rezepte. In der Einleitung erzählt Claudia ein bisschen über ihre Beziehung zu Weihnachten und über Probleme, die man als vegan lebender Mensch besonders zu Feiertagen und bei Familienfeiern oft hat. Das führt gleich zum Thema „Warum vegan?“, welches auf 2 Seiten erläutert wird, um abschließend zum Resümee zu kommen, dass vegane Weihnachten ganz wunderbar funktionieren können.

Danach folgt eine kleine Warenkunde und ein paar Informationen zur benötigten Küchenausstattung.

Der Rezeptteil

Die Rezepte sind unterteilt in:

  • Suppen (3 Rezepte)
  • Vorspeisen (3 Rezepte)
  • Hauptgerichte (5 Rezepte)
  • Desserts (3 Rezepte)
  • Weihnachten bei mir (5 Rezepte)
  • In der Weihnachtsbäckerei (15 Rezepte)
  • Sei mein Gast (13 Rezepte)
  • Nur für dich (8 Rezepte)
  • Hoch die Tassen (10 Rezepte)

Zu Anfang gibt es 3 Menüvorschläge für das Weihnachtsessen mit je 4 Gängen.

Jedes Rezept hat eine Angabe zu den Portionen, aber keine zu den Nährwerten (ist bei Keksen eh besser so).  Die Zubereitungsschritte sind nummeriert und auch sonst ist alles übersichtlich gestaltet und einfach zu verstehen. Die verwendeten Zutaten sind einfach zu bekommen und Standard in der veganen Küche. Die Auswahl ist groß und bietet wirklich für fast alle Vorlieben und Geschmäcker etwas: vom Tannenbaumsmoothie über Gewürzmischungen zum Verschenken bis zum Linsenbraten und Spekulatiusmousse als Nachtisch. Hm, ich glaube, ich werde das Buch noch meiner Schwiegermutter mitnehmen, damit sie mir was Leckeres zu Weihnachten kochen kann 😀

Nachgekocht/gebacken habe ich folgendes:

  1. Peanutbutter-Cookies
  2. Chocolate Crinkles
  3. Linzeraugen
  4. Erbsensuppe mit Basilikum
  5. Räuchertofuschnecken

Geschmeckt hat mir alles wunderbar, besonders die Tofuschnecken. Die Kekse sind sehr süß und wer das nicht so gerne mag, sollte die Zuckermenge etwas reduzieren. Die Crinkles sind bei mir etwas aus der Form geraten, lt. Bild sollten sie eher rund bleiben. Aber hübsch finde ich sie auch so und geschmeckt haben sie alle mal.

Das Rezept für die Räuchertofu-Schnecken darf ich mit Erlaubnis von Claudia mit dir teilen. Ich habe bewusst ein, auf den ersten Blick, wenig weihnachtliches Rezept ausgewählt, um zu zeigen, dass Weihnachtrezepte aus mehr als Zimt und Schokolade bestehen können 😉  Außerdem zeigt es perfekt, dass dieses Buch auch außerhalb der Weihnachtssaison seine Berechtigung hat – es finden sich viele köstlich klingende Rezepte darin, die man rund ums Jahr machen kann.

Vegane Räuchertofu-Schnecken

Print Recipe
Serves: 4-5 Portionen Cooking Time: 25 Minuten

Ingredients

  • 200g Räuchertofu
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel, sehr fein gewürfelt
  • 2-3 EL Sojasauce
  • 1 veganer Blätterteig aus dem Kühlregal

Instructions

1

Den Backofen auf 180°C vorheizen

2

Den Tofu fein mit einer Gabel zerdrücken oder einfach im Mixer zerkleinern

3

Das Tomatenmark und die Zwiebel dazugeben, gut durchmischen und mit der Sojasauce abschmecken

4

Den Blätterteig ausrollen und die Räuchertofumischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen, an einem Ende ca. 2cm freilassen

5

Den Blätterteig längs zusammenrollen, damit eine lange Rolle entsteht und die freibleibenden Enden schließen

6

Mit einem Messer in dünne Scheiben schneiden

7

Ein Blech mit Backpapier auslegen und die Schnecken darauflegen, etwa 20-30 Minuten backen

8

Nach 15 Minuten die Teiglinge umdrehen, damit sie von allen Seiten knusprig werden. Vor dem Servieren auskühlen lassen

Mein Fazit

Wie schon Vegan für Naschkatzen mag ich auch dieses Buch richtig gerne! Ich gebe es ja zu, ich bin nicht objektiv – ich mag Claudia, ihren Blog und eben ihre Bücher. Aber selbst ohne das, würde ich das Buch mögen, weil es einfache, aber leckere Rezepte beinhaltet, die funktionieren und ohne fancy Zutaten auskommen. Richtig gut finde ich, dass es viele Rezepte gibt, die man auch zu jeder anderen Jahreszeit oder Festlichkeit auftischen kann.

+ liebe volle Gestaltung, einfach gelingende Rezepte, ansprechende Fotos, leicht erhältliche Zutaten, mehr als nur Zimt und Schokolade – es gibt auch Gemüsesuppen und ganze Menüs

– nicht alle Rezepte sind bebildert, nichts für Personen, die Soja oder Zucker vermeiden

Auf Totally Veg! findest du eine Auflistung aller Rezepte im Buch und ein Rezept für Erdnuss-Quinoa-Riegel. Eine Leseprobe gibt es auf der Verlagsseite zum Ansehen (inkl. 3 Rezepten!)

Du findest das Buch (hoffentlich) in jedem Buchladen oder kannst es zb. hier online kaufen (Affiliate Link):

Hab es schön!

Angie

Transparenz: Das Buch wurde mir von Claudia bzw. dem Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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4 Kommentare

  • Antworten
    Sulevia
    17. Dezember 2016 at 00:29

    Oh ja – das klingt jetzt mal schon voll lecker… und eigentlich hätt ich auch grad mal alles da… könnt ich direkt morgen machen 🙂

    • Antworten
      Angie
      23. Dezember 2016 at 10:26

      Ich kann es dir nur empfehlen – sie sind schnell und einfach gemacht und schmecken richtig gut!

  • Antworten
    Andrushka
    29. März 2017 at 14:55

    Sieht toll aus! Würde ich gerne machen. Aber kommen da wirklich 23 EL Sojasauce rein oder nur 2-3? 😉
    LG

    • Antworten
      Angie
      30. März 2017 at 08:08

      Danke 🙂 Oh, natürlich nur 2-3 😀 Danke für den Hinweis, ich ändere es gleich!

      Liebe Grüße
      Angie

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