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{Blogparade} Then & Now – meine fototechnische Entwicklung

Then & Now - meine fototechnische EntwicklungDie liebe Diana hat eine richtig spannende Blogparade über die Entwicklung der eigenen Fotokünste ins Leben gerufen. Pünktlich zum letztmöglichen Mitmachtag, möchte ich dir ein paar alte und neuere Fotos zeigen, die wunderbar verdeutlichen, dass man in einer Sache recht gut werden kann mit ein bisschen Geduld und Übung. Mir kommt das sehr gelegen, da ich ja einen Teil 3 meiner Einblicke-Reihe versprochen hatte, in dem es darum gehen sollte wie meine Fotos entstehen. Ich bitte noch um etwas Geduld und biete diesen Beitrag hier als kleinen Vorgeschmack an.  

Meine fototechnische Entwicklung

Zu Beginn dieses Blogs entstanden die Fotos noch mit meiner kleinen Digitalkamera Canon Ixus, meist unter zu Hilfenahme des Blitzes. Ich mochte sie wirklich gerne! Dass ich damals keine Hemmungen hatte solche Fotos mit der Welt zu teilen, ist mir dann aber doch ein Rätsel – Appetit anregend sieht anders aus.

Foto aus 20112 Jahre später leistete ich mir eine Spiegelreflexkamera von Nikon, die zwar deutlich bessere Ergebnisse ablieferte, aber wie man an meinem Lieblingsbeispiel hier unten sieht, nicht automatisch gute Fotos machte. Vor Kurzem habe ich das Rezept für veganen Scheiterhaufen überarbeitet und mit neuen Fotos versehen – das war mir schon lange ein Anliegen und gilt noch für viele weitere alte Rezepte. Wenn ich die Zeit finde, werden sie sukzessive erneuert.

Veganer+Scheiterhaufen.jpg

Foto aus 2013 vs.

aquafaba-baiser

Foto aus 2016

Die Hauptunterschiede zwischen den beiden Fotos? Früher fotografierte ich auch bei normaler Abendbeleuchtung und immer unter Verwendung des Automatikmodus. Außerdem benutzte ich nur das Kit-Objektiv 18-105mm.

Meine neuen Fotos schieße ich immer bei Tageslicht, im M oder A Modus, mit einem 90mm Festbrennobjektiv und mit Stativ und Reflektor. Ein bisschen Bildbearbeitung in Lightroom spielt natürlich auch eine Rolle, aber ein wirklich schlechtes Foto kann man damit auch nicht retten.

Zudem habe ich beim Styling einiges dazu gelernt, verwende bestimmte Unter- und Hintergründe sowie Foodprops, also Deko für die Fotos. Besonders begabt halte ich mich diesbezüglich nicht, aber es wird besser 😀

Hier meine Entwicklung von 2011 bis 2016:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Abschließend ein paar Tipps, die mir geholfen haben bessere Fotos zu machen:

  • Nutze Tageslicht oder zumindest Tageslichtlampen
  • Fotografiere im RAW-Format, so kannst du nachträglich zb. den Weißabgleich ändern
  • Vergiss den Automatik-Modus deiner Kamera
  • Investiere in ein gutes Objektiv oder leihe dir eins, das ist entscheidender als die Kamera selbst
  • Benutze Abschatter, Reflektoren, Diffusor und ein Stativ bei Bedarf
  • Schau dir andere Foodfotos an, versuche sie nachzubauen und zu fotografieren
  • Tritt einer Facebookgruppe für Foodphotographie bei und lerne von anderen
  • Lies dieses Buch!
  • Übe, übe, übe!

Ich hoffe, dir hat dieser kleine Einblick gefallen (leider war ich auf Grund der späten Stunde schon etwas schreibfaul) und spätestens im Jänner gibt es dann noch die ausführlichere Variante, wie meine Fotos im Detail entstehen.

Hab es schön!

Angie

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8 Kommentare

  • Antworten
    Karin
    22. November 2016 at 09:27

    Liebe Angie,
    also ich halte Dich schon für begabt und finde, Du hast Dich unglaublich verbessert, sowohl beim Styling, als auch beim Fotografieren! Deine ansprechenden Fotos sind definitiv ein Grund, warum ich mir Deinen Blog so gern anschaue 🙂 Bin schon sehr gespannt auf den ausführlichen Fotobeitrag.

    Gut Licht und liebe Grüße,
    Karin

    • Antworten
      Angie
      22. November 2016 at 09:42

      Liebe Karin,

      awww, danke für die lieben Worte! Das freut mich sehr 🙂 Ich bin halt selbst mein größter Kritiker und selten zufrieden – aber ich sehe das positiv, so bin ich immer angehalten mich zu verbessern!

      Liebe Grüße
      Angie
      PS: Sieht man sich auf der Vegan Planet? Hast du wieder einen Stand?

  • Antworten
    Jenni
    22. November 2016 at 10:49

    Liebe Angie,

    hach, ich lieeeebe solche Posts! Da kann man sich selbst immer so Einiges abschauen und kommt sich nicht ganz so doof vor, wenn man angefangen hat und seine eigenen Werke nicht so gut findet wie die der anderen (und sich fragt, was genau zum Teufel die eigentlich anders machen).
    Ich habe vor kurzem ja auch einen kleinen Einblick in meine eigene Entwicklung gegeben und finde natürlich auch, dass ich mich schon sehr verbessert habe – aber da geht noch deutlich mehr!
    P.S.: Eine sehr große Inspiration bist diesbezüglich übrigens du mit deinem wunderschönen Bildern! 🙂
    P.P.S.: Auf den ausführlichen Artikel freue ich mich schon – und das Buch werde ich mir jetzt – nachdem ich es schon überall als wärmste Empfehlung gesehen habe – endlich auch einmal zulegen!

    Liebe Grüße
    Jenni

  • Antworten
    Lisa
    22. November 2016 at 13:56

    Hi Angie,

    da hat sich wirklich einiges getan, ich finde deine neueren Fotos ja traumhaft schön, wobei auch die alten bei mir das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen -> Scheiterhaufen geht doch immer 😉

    Liebe Grüße,
    Lisa

  • Antworten
    Krisi von Excusemebut...
    22. November 2016 at 18:36

    Ich verfolge deinen Blog schon relativ lange und deswegen ist mir deine Entwicklung schon damals aufgefallen;) Aber som in direkten Vergleich ist schon verrückt, was eine Kamera, Styling und richtiges Licht alles ausmachen! Deine Bilder sind immer sehr schön, da kann ich mir noch einiges abgucken;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  • Antworten
    Tabea
    22. November 2016 at 20:40

    Ach, ich liebe solche Entwicklungs-Posts!! Gerade in der Foodfotografie sieht man da bei so vielen Bloggern einen enormen Fortschitt.

    Meine Fotos sehen ja zumindest was das Essen angeht auch heute noch eher wenig lecker aus, aber ich bin einfach auch zu faul zum Anrichten 😉 Allerdings hat die Spiegelreflex doch bei mir auch einen Sprung in der Qualität bewirkt – immerhin gibt es seitdem weniger Rauschen und der Fokus sitzt eher.

    Ausrüstung hast du dir da ja echt ein bisschen zugelegt – sowas habe ich abgesehen vom Stativ nicht. Das nutze ich aber auch nie… ich fotografiere einfach nur noch am Wochenende mittags 😉

    Also ich finde schon, dass du durchaus schön anrichtest und deine Props gut einsetzt! Ich bin nämlich regelmäßig neidisch darauf, wie ansprechend deine Kreationen aussehen!!! 🙂

    RAW nutze ich auch IMMER und Automatik gibt es nie – das sind einfach Spiegelreflex-Grundregeln, oder? 😉 Vom besseren Objektiv träume ich noch… und üben tue ich inzwischen doch ab und zu!

    Achja, und abschließend noch ein Lob: Deine Fotos sind echt sehr viel besser geworden und die Tipps sicher hilfreich!

    Liebe Grüße

  • Antworten
    Elisabeth
    23. November 2016 at 12:29

    Liebe Angie,
    oh toll, ich hab gehofft, dass du mitmachst! 🙂 Ich hab das ja schon öfter gesagt: Deine Fotos schau ich mir immer mit großer Bewunderung an! Ich finde dich ganz im Gegenteil sehr begabt beim Stylen der Bilder, da frag ich mich immer, wie du das hinkriegst. Mein Liebling von den oben gezeigten ist dieses Maroni-Törtchen mit den Granatapfelkernen oben drauf.
    Ich hab mir jetzt auch endlich ein besseres Objektiv zugelegt und bin begeistert, was für einen Unterschied das macht. Das Buch würde mich jetzt auch interessieren…
    Ich freu mich schon auf deinen nächsten Post zum Thema Fotos 🙂
    Liebe Grüße,
    Elisabeth

  • Antworten
    Diana
    26. November 2016 at 19:25

    Angie, danke fürs mitmachen. Ich kenne deinen Blog ja schon länger und ich habe deine Entwicklung ja auch mitbekommen. In den letzten 2 Jahren sind deine Fotos immer professioneller geworden.
    Ich schäme mich manchmal so für meine früheren Fotos, aber damals hatte ich keine Probleme sie online zu stellen. Manche überarbeite ich, aber viele lasse ich einfach so…so kann man die Entwicklung schön sehen.
    Seit einem halben Jahr fotografiere ich nur noch im M-Modus, etwas das vor einem Jahr eine Qual war. Darum auch immer nur mit Stativ 🙂 Man sollte alles mit kleinen Schritte machen, sonst verliert man die Freude daran. Ich wollte mir keinen Stress machen, sonst hätte ich keinen Spaß mehr daran gehabt.
    LG, Diana

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