Hauptspeisen/ Veganes Rezept

{Rezept} Vegane Semmelknödel aus der Pfanne

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Hinweis: die lieben Leute von der Koch-App Kptncook haben mein altes Rezept nachgekocht, um eine Pilzsauce ergänzt und mir die wunderschönen Fotos zur Verfügung gestellt – Vielen Dank! Darum habe ich es nochmal neu veröffentlicht. 

Es gibt Rezepte, die halte ich für so simpel und unbedeutend, dass ich sie nicht auf den Blog stellen mag. Die Ansprüche an mich selbst steigen ja ständig und da passen Alltagsrezepte, die ich oft und gerne koche, nicht so gut ins Bild. Meine ich zumindest. Auf Facebook und Instagram habe ich gefragt, ob Interesse an dem Rezept für meine schnellen Semmelknödel aus der Pfanne bestehen und ja, das bestand und darum hier bitte schön, das Rezept 🙂 Ich sollte mehr auf meine Leser hören!

Diese „Semmelknödel“laibchen oder gar Pfannkuchen sind eine Abwandlung der Laibchen, die mir meine Mutter immer aus den Resten der Schnitzelpanier gemacht hat. Falsche Schnitzel haben wir sie genannt und ich habe sie immer gerne gegessen, jedoch ist im Original Ei drin. Gelingt ohne aber genauso und damit sie nicht nur aus Mehl, Semmelbrösel und Sojamilch bestehen gebe ich manchmal auch noch ein paar Zutaten mehr dazu, so dass das Rezept mittlerweile mehr Semmelknödel als falschen Schnitzeln ähnelt.

So viel zur Entstehung, nun zum Rezept.

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Vegane Semmelknödel aus der Pfanne mit

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Serves: 2 Cooking Time: 4

Ingredients

  • Für die Semmelknödel:
  • 100g Semmelbrösel (bzw. Paniermehl) 
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Petersilie gehackt
  • ca. 200ml Sojamilch
  • 20g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • Olivenöl
  • Für die Sauce:
  • 200g braune Champignons
  • 1/4 Poree
  • 2 Zweige frischen Thymian
  • 100ml Soja oder Mandel oder Hafersahne
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Instructions

1

Zwiebel schälen und klein hacken.

2

Petersilie waschen und hacken.

3

In einer Schüssel Mehl, Prise Salz, Petersilie und die Hälfte der Zwiebel vermischen. Dann langsam die Sojamilch untermengen bis ein nicht zu weicher und nicht zu fester Teig entstanden ist. Etwas quellen lassen und gegebenenfalls etwas Sojamilch dazugeben. 

4

Pilze putzen und vierteln oder in Spalten schneiden.

5

Porree waschen und in Streifen schneiden.

6

Thymian waschen, trocknen und die Blätter abzupfen.

7

1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die restliche Zwiebel glasig dünsten.

8

Pilze und Porree dazugeben und für ca. 4 Minuten braten.

9

Die Sahne dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen und weitere 2 Minuten köcheln lassen.

10

In einer zweiten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen.

11

Mit nassen Händen aus dem Teig flache Laibchen formen und in das heiße Öl geben. Beide Seiten einige Minuten braun anbraten. 

12

Semmelknödel auf der Sauce anrichten und nach Belieben noch mit Petersilie bestreuen.

Notes

Die Semmelknödellaibchen passen gut als klassische Beilage oder als Hauptspeise z.B.: zu Salat.

Gutes Gelingen und hab es schön!

Angie

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5 Kommentare

  • Antworten
    Täbby
    14. Mai 2016 at 15:06

    Also wirklich aufwändige, besondere Rezepte würde ich wohl nur ganz selten nachkochen, da ich meist lieber sofort esse, als zwei Stunden in der Küche zu stehen. Mich sprichst du also mit unkomplizierten Alltagsgerichten viel eher an 🙂

    Das Laibchen-Rezept finde ich auch ziemlich sympathisch, muss ich zugeben. Zeug, was in der Pfanne gebraten wird, steht nämlich bei mir recht hoch im Kurs. Daher werde ich mir dein Gericht mal abspeichern 🙂

    Liebe Grüße

  • Antworten
    Nikolai Weidner
    15. Mai 2016 at 15:15

    Klingt sehr simpel und lecker 😉 Meinst du auch, dass man kan im Ofen backen, statt zu braten?

  • Antworten
    Samira
    19. Juli 2016 at 18:57

    Sieht sehr lecker aus und ist es auch 🙂 Ich habe ein ähnliches Rezept um vegane Semmelknödel zu machen. Ich nehme nur immer etwas mehr Zwiebel mit rein 😉

  • Antworten
    Rina
    30. Oktober 2016 at 07:05

    Liebe Angie,
    mir geht es oft ähnlich. Ich denke häufig über ein Gericht, dass es nicht auf dem Blog passt, weil es zu einfach oder nicht hübsch genug ist. Aber wenn wir die alltäglichen Gerichte doch so gerne mögen und sie immer wieder kochen, gehören sie geteilt!
    Deshalb schreibe ich gerade an Ofengemüse mit zweierlei Hummus
    Deine Knödellaibchen sehen super lecker aus!!
    Liebe Grüße
    Rina

  • Antworten
    Jenni
    31. Oktober 2016 at 09:31

    Liebe Angie!

    Oh ja, das mit dem wachsenden Anspruch kenne ich auch – ich glaube, davon ist jede’r betroffen, der oder die sich immer weiterentwickelt, was Ästhetik und Ausgefeiltheit der eigenen Kreationen anbelangt. Aber auf der anderen Seite denke ich mir auch immer wieder: Einfache Rezepte sind doch auch gerade deshalb so gut, weil sie eben einfach sind und viele Menschen sie ohne großen Aufwand nachkochen bzw. -backen können. Was nützen hochkomplizierte Sachen, für die die meisten Leser*innen erst einmal einen Großeinkauf machen müssen oder schlichtweg nur die Zeit an Heiligabend haben, um das nachzumachen? (Es gibt natürlich auch schnelle raffinierte Rezepte, nicht, dass ich diese aus den Augen verliere. 😉 )

    Daher: Noch eine Stimme für Alltags-Food! 🙂
    Natürlich überlege ich mir für Bloggerichte auch gerne mal neue Varianten, neue und unbekannte Zutaten und ausgefallenere Kombinationen – aber ich glaube, das Einfache und Unkomplizierte und solche Dinge, die vielleicht auch Geschichte haben, sind ebenso wertvoll. Schließlich geht es hier ja auch irgendwie um’s Leben mit all‘ seinen Facetten, oder? 🙂

    P.S.. Deine Semmelknödel sehen unwahrscheinlich gut aus – ich habe ernsthaft schon seit Wochen einen Jieper auf Knödel. Hach! Morgen ist Feiertag – und ich weiß genau, was ich da tun werde…

    Liebe Grüße!
    Jenni

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