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{Rezept} Hirse-Gemüsepfanne mit Maroni

hirse-gemuesepfanneLieber Herbst, du weißt – ich mag dich! Du bringst mir Kürbis und Maroni, endlich kann ich mich in tausend Schichten Kleidung einlümmeln, heißen Kurkuma Latte auf der Couch schlürfen und hab dank dem meist miesen Wetter hier in Wien eine neue Ausrede meine Laufambitionen ins Frühjahr zu verlegen. 

Mein Mini-Me, der Sohn (2) scheint da ganz d’accord mit mir zu sein. Genüsslich schlürft er jeden Tag seinen Soja-Babyccino und futtert heiße Maroni. Beim Maronibrater ums Eck sind wir noch vom letzten, kauftüchtigen Jahr bekannt wie beliebt und ich hüpfe vor Freude, weil das Kind endlich mal etwas isst, was keine Schokolade drum rum hat.

maroni-esskastanienSo trifft es sich gut, dass meine Schwiegermutter einen Edelkastanienbaum ihr Eigen nennt und wir am letzten Wochenende einen ganzen Sack voll frischer Kastanien sammeln konnten. Sorry, Maronimann, wir werden dir untreu! Ganz frische und dazu noch selbst gesammelte Maroni schmecken dann auch wirklich einen Tick besser – muss an der harten Arbeit liegen, die man dafür leisten musste 😉

Essbar oder nicht?

Ess,- und ungenießbare Rosskastanien kann man übrigens sehr leicht auseinander halten. Esskastanien sind kleiner, eher dreieckig und haben ein bisschen „Fell“ an der Spitze. Außerdem ist die stachelige Hülle wie ein kleiner Igel und tut höllisch weh beim anfassen.

maroniDas Rezept

In mir keimte die Hoffnung auf, dass das Kind nun jede meiner Speisen essen würde, solange Maroni darin sind. Daraus und aus der Not, ein neues Rezept für diesen Blog zu benötigen, entstand gestern spontan dieses einfache, herbstliche Rezept für Hirse-Gemüsepfanne. Noch herbstlicher und regionaler wäre es mit Kürbis, aber ich hatte keinen im Haus. Dafür Fenchel, den niemand mag und darum blieb die ganze Pfanne auch mir allein. Weder Mann noch Kind wollten kosten. Ich bin schon arm!

Hirse-Gemüsepfanne mit Maroni

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Serves: 2 Cooking Time: 15 Minuten

Ingredients

  • 100g Hirse fein
  • 1 Süßkartoffel
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 Zwiebel
  • 100g Maroni (vorgegart oder frisch gebraten)
  • 200ml Gemüsebrühe
  • Salz & Pfeffer
  • Öl für die Pfanne

Instructions

1

Die Hirse in der Gemüsebrühe ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen bis das Wasser aufgesogen wurde. Dann zudecken und nachquellen lassen.

2

Die Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden

3

Die Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden

4

Die Fenchelknolle putzen und ebenfalls in Ringe schneiden.

5

Die Maroni (Esskastanien) selbst braten oder fertig vorgegarte verwenden.

6

Zwiebel, Süßkartoffel und Fenchel in etwas Öl in einer Pfanne anbraten und dünsten bis das Gemüse weich ist.

7

Die fertige Hirse unter das Gemüse heben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

8

Mit den gegarten Maroni toppen.

Notes

Dazu schmeckt Vogerlsalat und Balsamicocreme gut. Statt Süßkartoffel passt auch Kürbis sehr gut.

rezept-hirse-gemueseEigentlich sah mein Redaktionsplan – den ich seit Kurzem wieder eingeführt habe, um etwas mehr Ordnung in meine Bloggerei zu bringen – vor, dass ich dir heute davon erzähle, wie meine Fotos entstehen und welches Equipment ich verwende. Aber das ging sich beim besten Willen nicht aus, gerade mal ein paar Fotos sind für den Post im Kasten und am Text tippe ich sicher ein paar Stunden. Ich habe es mal auf Mittwoch verschoben – stay tuned!

Als kleine Einstimmung kann ich dir schon mal verraten, dass ich für die Fotos aus diesem Beitrag gerade mal 5 Minuten Zeit hatte (weil Mann und Kind im Nacken) und in die Bearbeitung dann nochmal etwa 30 Minuten investiert habe. Ich finde, man sieht es, aber selbst ist man da ja meist kritischer als andere. Und das ist jetzt wirklich kein fishing for compliments! Sag mir lieber welche Gerichte du gerne mit Maroni machst 😀

Hab es schön!

Angie

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6 Kommentare

  • Antworten
    Cookies&Style
    9. Oktober 2016 at 11:23

    Genau das Richtige für mich! Alles daran liebe ich heiß. <3

  • Antworten
    Tabea
    9. Oktober 2016 at 20:04

    Hach, das Essensangebot im Herbst macht mich auch glücklich – das Wetter eher weniger, da ich die Bewegung einfach brauche und lieber draußen rum renne, als drinnen auf dem Ergometer zu sitzen 🙁
    Kürbis habe ich vor 3 Wochen zum ersten Mal probiert, aber überzeugt hat er mich nicht. Und Maroni wollte ich schon letztes Jahr testen (Mama hat die mein Leben lang nicht gekauft…), aber bin nicht dazu gekommen. Doch dieses Jahr werde ich zuschlagen, sobald ich IRGENDWO welche erspähen kann 😉

    Auf deinen eigentlich geplanten Post bin ich schon gespannt – aber ich weiß selbst, wie lange man manchmal gerade an solchen Texten sitzt, weil man alles mit rein nehmen will, nichts vergessen darf, verständlich schreiben will,…

    Und zu deinen Fotos: Ich mag sie. Und sie sind um Längen besser als meine, selbst wenn ich mir Mühe gebe und Zeit lasse 😉

    Liebe Grüße

  • Antworten
    Krisi von Excusemebut...
    13. Oktober 2016 at 15:00

    Mhh wie lecker, und jetzt weis ich endlich auch wie sich die Kastanien von den Maroni unterscheiden, habe mich das schon öfters gefragt;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  • Antworten
    Philipp
    3. November 2016 at 11:44

    Hi,

    ich finde das Rezept sehr lecker.

    MFG Philipp

  • Antworten
    Badspiegel
    24. Dezember 2016 at 18:47

    Das schaut sehr lecker aus. Vielen dank für das tolle Rezept. Wünsche frohe Weihnachten.

    Lg Sina

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