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{Rezept} Veganes Aloo Matar Palak Curry

Für wirklich lange Zeit habe ich Indisches Essen schwer unterschätzt und kaum beachtet. Selber machen? Zu viel Arbeit! Bestellen? Nein, doch lieber Pizza.

Als ich vegan wurde, stelle ich aber fest, dass indisch manchmal die einzige vegane Alternative ist, gerade wenn es darum geht Essen zu bestellen und das tue ich nun auch immer wieder gerne.

Eigentlich jedes Mal, wenn ich bei meinem Lieblingsinder bestelle, nehme ich ein veganes Menü für 2 Personen, bestehend aus 3 Currys, Fladenbrot und Reis und esse daran 2-3 Tage. Am liebsten mag ich dabei das Aloo Matar Curry, das aus 2 meiner liebsten Lebensmittel besteht: Kartoffel und Erbsen. Aloo = Kartoffel; Matar = Erbsen. Für mein Rezept habe ich das noch um Palak = Spinat ergänzt.

Als ich mir überlegt habe, welches Curry ich machen möchte, war für mich klar, dass ich weder Kichererbsen noch Kokosmilch dabei haben möchte. Denn diese beiden Zutaten verbinde ich – abgesehen von den typischen Gewürzen – mit einem klassischen Curry und das wollte ich vermeiden. Außerdem gibt es wirklich Menschen, die kein Kokos vertragen und die sollen doch auch Curry essen können 😉

Veganes Aloo Matar Palak (Kartoffel-Erbsen-Spinat) Curry

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Serves: 2 Cooking Time: 20

Ingredients

  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 150g Erbsen (tiefgekühlt)
  • 50g Zuckerschoten
  • 50g Babyspinat
  • 400ml Wasser
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100ml Hafersahne 
  • 1/2 TL Kümmel
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (Kumin)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Ingwer
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Senf
  • 1 EL gehackter, frischer Koriander 
  • Öl für den Topf

Instructions

1

1) Die Zwiebel schneiden und in etwas Öl glasig anbraten. Die Knoblauchzehe pressen und ebenfalls in den Topf geben.

2

2) Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zu den Zwiebel dazugeben und kurz mitbraten.

3

3) Mit Wasser ablöschen und auf mittlerer Hitze die Kartoffeln weich kochen. Die Gewürze bereits dazugeben, damit die Kartoffeln den Geschmack gut aufnehmen.

4

4) Mit einem Kartoffelstampfer 1-2x im Topf rumstampfen, so dass ein paar der Kartoffeln zermatscht werden und das Curry etwas sämiger wird.

5

5) Zuckerschoten und Erbsen hinzugeben. Mit Hafersahne verfeinern (optional).

6

6) Zum Schluss den Babyspinat waschen, lange Stiele entfernen und ins Curry unterheben. Den Koriander über das fertige Curry geben und servieren.

Notes

Dazu passen Basmatireis und natürlich Poppadom (oder Pappadam), also hauchdünnes, knuspriges Fladenbrot. Ich habe das Curry noch mit ein paar Cashewkernen getoppt. 


Gutes Gelingen!

Mit diesem Rezept mache ich bei der Mjam Curry Bloparade mit. Blogger_innen und Foodies können noch bis 29.07. teilnehmen. Für alle Curry-Fans gibt es auf der Mjamseite den Curryatlas zum Gustieren.

Aloo-Matar-Rezept-Pinterest

Was ist dein Lieblingscurry? Oder magst du Indisches Essen nicht so gerne?

Hab es schön!
Angie

Transparenz: Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung von Mjam.

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5 Kommentare

  • Antworten
    Malene
    18. Juli 2016 at 06:42

    Dein veganes Curry sieht unglaublich lecker aus! Und genau die richtigen Zutaten 🙂 Das muss ich unbedingt einmal ausprobieren.

    LG
    Malene

    • Antworten
      Angie
      10. August 2016 at 01:19

      Danke dir! Es war auch sehr geschmackig, sogar mein Freund mochte es und das heißt was Würde mich sehr über deine Rückmeldung freuen, falls du das Rezept ausprobiert hast.

      Liebe Grüße
      Angie

  • Antworten
    Kirschbiene
    20. Juli 2016 at 20:40

    Huhu Angie,
    indisches Essen? Ja, ja und nochmals ja! Ich glaube, es gibt keine Küche, die wir hier lieber mögen. Und du hast Recht, es gibt glücklicherweise viele indische Gerichte, die von Haus aus vegan sind oder mit minimalem Aufwand vegan zubereitet werden können. Dein Curry sieht jedenfalls ganz fantastisch aus und weckt bei mir die Lust, mal wieder indisch zu kochen 🙂
    Liebe Grüße
    Bianca

  • Antworten
    Tabea
    22. Juli 2016 at 18:02

    Curry liebe ich, seit ich vor drei Wochen das erste aß, auch! Und ich glaube, die indische Küche könnte auch was für mich sein – denn Curry ist klasse und sonst kenne ich noch nicht so viel, aber vegan klingt für jemanden wie mich, der kein Fleisch isst, super.

    Kokos mag ich gar nicht so gern – daher habe ich dein Rezept sofort abgespeichert. Und bei der Curry-Blogparade muss ich auch vorbei schauen!

    Machst du dieses dünne Brot selbst, oder kaufst du das?

    Liebe Grüße

  • Antworten
    Tam
    16. Dezember 2016 at 23:24

    Cool, dass ich gerade auf dein Rezept für das Aloo Matar Palak gestoßen bin. Ich war dieses Jahr erst in Indien und hab das Gericht da total gerne gegessen. Als Vegetarier und Veganer lässt es sich dort gut leben 😉
    Jetzt weiß ich auch wie ich es nach kochen kann. Freu mich schon total darauf dein Rezept dafür auszuprobieren.

    Liebe Grüße
    Tam
    https://www.vegande.de

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