Süßes/ Veganes Rezept

{Rezept} Vegane Marillenknödel aus Kartoffelteig

Rezept vegane Marillenknödel

Da ich nicht sonderlich experimentierfreudig bin – dass ich mich das als Foodbloggerin sagen traue! – gibt es bei mir zu Hause immer gerne klassische Rezepte, nur ein wenig neu interpretiert und natürlich vegan.

Die typisch österreichischen Marillenknödel (Marillen = Aprikosen) sind so ein Fall. Früher habe ich die immer fertig und tiefgekühlt gekauft, dabei ist selber machen wirklich richtig einfach. Probier es mal aus!

Marillenknödel

Vegane Marillenknödel

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Serves: 12-15 Cooking Time: 10

Ingredients

  • ca. 12-15 Marillen
  • 1000g mehlige Kartoffeln
  • 280g Weizen oder Dinkelmehl
  • 2 EL Haferflockenmehl (Haferflockenbreibasis für Babies)
  • 2 EL mildes Öl
  • 1 EL Flohsamenschalen (optional)
  • Prise Salz
  • 1 EL Sojamehl oder Eiersatz
  • 2 EL Wasser
  • 1 Tasse Süße Brösel*
  • Alternativ 1 Tasse Brösel, 1 EL Öl und etwas Zucker

Instructions

1

Die Kartoffel weich kochen. Anschließend schälen und stampfen.

2

Sojamehl oder Eiersatz mit 2 EL Wasser verrühren und mit Kartoffelmasse, Flohsamenschalen, Öl, Mehl, Haferflocken und Salz vermengen und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten.

3

Die Marillen bei Bedarf entkernen (ich lasse die Kerne lieber drin, so hält der Knödel besser die Form.

4

Eine Portion Teig nehmen und mit der Hand flach drücken, Marille in die Mitte legen und den Teig um die Marille schließen.Gesalzenes Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.

5

Die Knödel vorsichtig einlegen und gut 10 Minuten sieden lassen.

6

Die Brösel in einer Pfanne mit Öl und Zucker für ca. 1 Minute rösten. Die von mir verwendeten Herbaria Brösel habe ich nicht in die Pfanne gegeben - man kann sie direkt so verwenden.

7

Gekochte Knödel in den Brösel wälzen.

8

Servieren und nach Belieben mit Staubzucker bestreuen.

Notes

Tipp: Statt Marillen kann man auch fast jedes andere Obst verwenden.

Vegane Marillenknödel mit BröselVegane Marillenknödel mit Herbaria BröselVegane Marillenknödel

Gutes Gelingen!

Die Brösel von Herbaria kann man z..B. hier oder im Bioladen kaufen. Sie sind schön knusprig und Gewürz intensiv im Geschmack.

Herbaria Brösel

Kennst du Marillenknödel und wenn ja, wie machst du sie am Liebsten?  Mit“Topfen“ oder doch lieber Kartoffelteig?

Hab es schön!

Angie

 

*Testprodukt

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12 Kommentare

  • Antworten
    Krisi
    28. Juli 2016 at 06:53

    Mhh der Knödel sieht sehr lecker aus. Ich habe noch nie welche selber gebacken und auch bisher nur einmal einen gegessen. In der Gegend in der ich wohne sind Marillenknödel nicht bekannt;) Aber seither juckt es mich in den Fingren auch mal welche zu backen, danke für die Anregung!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Antworten
      Angie
      9. August 2016 at 21:07

      Für mich unvorstellbar, dass es Gegenden geben soll, wo man keine Marillenknödel kennt Probiere es wirklich mal aus, es geht so leicht, schmeckt gut und einfrieren kann man sie auch problemlos = 1x Arbeit hat, aber 2x das Vergnügen!

      Liebe Grüße
      Angie

  • Antworten
    Tabea
    28. Juli 2016 at 07:34

    Und ich dachte immer, alle Blogger wären experimentierfreudig 😉 Aber manchmal schmeckt halt auch das altbekannte einfach so gut, dass man gar nichts anderes will, oder?
    Deine Knödel sehen himmlisch aus… das müsste ich mal ausprobieren, denn in der Art mit Obst kenne ich die noch gar nicht (nicht mal gekauft!).

    Liebe Grüße

    • Antworten
      Angie
      9. August 2016 at 21:06

      Wenn ich es nicht selbst essen muss, experimentiere ich durchaus gerne
      Dankeschön! Sie waren auch wirklich köstlich und sättigend. Würde mich freuen, wenn du sie mal probierst und mir Bescheid gibst, wie sie dir geschmeckt haben.

      Liebe Grüße
      Angie

  • Antworten
    Ein Dekoherzal in den Bergen
    28. Juli 2016 at 07:43

    mhhhh LECKA… de muass i ah mol macha…freu..freu

    hob no an feinen TOG
    bis bald de BIRGIT

    • Antworten
      Angie
      22. August 2016 at 10:43

      Danke für dein Kommentar! Dir auch einen feinen Tag 🙂

      Liebe Grüße
      Angie

  • Antworten
    Jenni
    18. August 2016 at 09:01

    Liebe Angie!
    Ich muss gestehen, dass Marillenknödel auch hier absolut nicht bekannt sind – oder sie sind Zeit meines Lebens als kulinarische Besonderheit unbemerkt an mir vorbeigezogen, das kann natürlich auch der Fall sein. 😀
    Deine Variante gefällt mir sehr, sehr gut – die Knödel sehen einfach zum Anbeißen aus!
    Jetzt habe ich gerade einmal gegooglet und meinen regionalen Wortschart erweitert: „Marille“ ist ein anderes Wort für „Aprikose“! Ich schäme mich etwas, aber auch das war mir nicht einmal bewusst. (Obwohl ich mich schon insgeheim gefragt habe, warum die Früchte genauso ausschauen wie Aprikosen…)
    Hachja – viel gelernt heute Morgen, danke dir! 🙂

    P.S.: Dein neues, etwas verändertes Design ist wirklich sehr schön – es ist ein wenig weicher als das vorherige, das gefällt mir sehr gut. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Antworten
      Angie
      22. August 2016 at 10:41

      Liebe Jenni!
      Langsam habe ich den Verdacht, Marillenknödel sind nicht so bekannt wie ich bislang dachte 😀
      Ich finde es unterhaltsam, wie man trotz aller (sprachlichen) Gemeinsamkeiten immer wieder mal neue Unterschiede findet zwischen Österreich und Deutschland. Ich vergesse das zu oft beim Schreiben (nicht sehr suchmaschinenfreundlich von mir 😉 )

      Liebe Grüße
      Angie
      PS: Danke, das freut mich sehr! Ich mag es auch sehr gerne und bin froh, den Schritt gewagt zu haben.

  • Antworten
    Cooking Amade
    28. September 2016 at 22:13

    Hi,

    das Rezept sieht sehr lecker aus – und dann ist es auch noch vegan. Perfekt!

  • Antworten
    Anja
    16. November 2016 at 12:48

    Liebe Angie!
    Ich bin gerade auf deinen Blog gestoßen und finde ihn echt toll! Super Fotos und die Marillenknödel schauen echt verboten gut aus! Ich bin immer auf der Suche nach neuen veganen Rezepten und da bin ich denk ich bei dir genau richtig!
    Liebe Grüße
    Anja

  • Antworten
    Ingrid
    27. November 2016 at 12:50

    Hallo Angie,
    Ich könnte aus Niedersachsen und bei uns gibt es traditionell eigentlich keine süßen Knödel. Ich würde das Rezept aber gerne mal nachkochen. Was würdest du denn als Füllung für diese Jahreszeit empfehlen?
    Liebe Grüße, Ingrid

  • Antworten
    Stefanie
    1. März 2017 at 11:25

    Das sieht ja mal extra lecker aus! Leider muss ich auf Gluten verzichten, aber ich liebe Marillenknödel (und auch Erdbeerknödel, meine Favorites unter den süßen Knödeln), daher werde ich das Rezept bestimmt bald ausprobieren, muss es nur etwas abändern. Vielleicht kann ich einfach Buchweizenmehl verwenden? Danke für das tolle Rezept! Solltest du mal mehr Inspiration suchen, dann würd’s mich freuen wenn du auf eatwholegreens.com vorbeischaust! Bis dann 🙂
    Liebe Grüße, stäf | http://www.eatwholegreens.com

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