Blog/ Persönliches

{Blog} Liebster Award

 

Die liebe Tina von Eco Vienna hat mich getaggt und obwohl ich eigentlich bei solchen Blog-Stöckchen nicht mehr mitmache, dachte ich mir, es wäre ja mal wieder eine nette Abwechslung ein bisschen was über mich zu schreiben. 


1) Wie startest du in den Tag? Hast du ein festes Morgenritual?

Nun, die letzten 2 Jahre hatte ich keine Routine, es gab ja keine fixen Pläne oder Verpflichtungen – definitiv eine der positiven Seiten der Elternkarenz. Seit 2 Wochen ist aber alles anders, der Sohn und ich stehen jeden Tag um 7 Uhr auf, er spielt dann meistens ein bisschen mit dem Papa und wird von diesem auch angezogen, während ich mich fertig mache, ein bisschen Haushalt erledige und mein Frühstück vorbereite. Kurz vor 8 Uhr verlassen wir das Haus und gehen zur Tagesmutter, die nur wenige Gehminuten entfernt wohnt. Der Sohn bleibt zum Spielen und ich geh wieder nach Hause, um etwas zu erledigen und an manchen Tagen dreh ich vorher eine Laufrunde. 

 
Generell würde ich sagen, mein einzig festes Morgenritual ist frühstücken, ohne was im Magen bin ich nämlich unbrauchbar und unausstehlich – das war schon immer so 🙂

2) Wie weit bestimmt das Bloggen deine Wahrnehmung im Alltag?

Gar nicht so sehr oder zumindest ist es mir meist nicht bewusst. Klar inspiziere ich meine Umgebung immer nach Fotomotiven und halte Ausschau nach neuen Produkten und Trends und kaufe oft Dinge, weil ich mir denke, sie machen sich schön auf Fotos oder dass ich sie gerne meinen Lesern zeigen möchte, aber ich fühl mich dadurch nicht bestimmt in meiner Wahrnehmung 😉

3) Worüber willst Du auf jeden Fall noch einmal schreiben?

Ich werde oft gefragt, wie das Zusammenleben mit einem omnivoren Partner so klappt, darüber möchte ich gerne mal schreiben. Claudia von Totally veg! hat das übrigens unlängst erst gemacht, ihr Mann lebt aber mittlerweile selbst vegan.

4) Gibt es Dinge, die du ohne dein Blog nicht erreicht oder erlebt hättest? Welche sind das?

Ich wäre nicht Gast auf der Hochzeit von Cookies and Style gewesen, weil ich sie ohne den Blog nicht kennen würde! Und das trifft auf viele off wie online Blogger-Freundschaften zu – man lernt leicht Menschen mit gleichen oder ähnlichen Interessen kennen und stellt fest, dass man auch sonst auf einer Wellenlänge ist. 

 
Zudem hätte ich ohne Blog wohl nie festgestellt, dass ich gerne fotografiere und mich für HTML-Spielereien interessiere, geschweige denn, dass ich mich in diesen und anderen Dingen ausprobiere und ständig versucht bin mich zu verbessern. 

5) Was steht für 2016 auf deiner Bucketlist?
 
Och, gar nicht viel, ich lass das Jahr gerne auf mich zukommen. Auf Anhieb fällt mir nur das ein:

  • Beim Frauenlauf im Mai mitmachen – wie jedes Jahr
  • Urlaub im Ausland mit Kleinkind – ich fürchte mich schon vor der An- und Abreise (Ziel gibt es aber noch keins)
  • Vom Bloggen leben können – aber das ist mehr Träumerei
  • Ein E-Book schreiben
6) Wer oder was inspiriert dich?

Alles mögliche, z.b. mein leerer Kühlschrank und mein leerer Magen 😉 Nun, in erster Linie natürlich Essen an sich, gut präsentiert in Kochbüchern. Zeitschriften, in Restaurants oder auf Blogs. Suche ich nach bestimmten Themen, werde ich meistens auf Pinterest fündig.

7) Welche Rolle spielen Bücher in deinem Leben?

Früher eine größere, da habe ich pro Woche gut 1 bis 2 Bücher gelesen. Seit das Kind mein Leben bereichert, habe ich zwar viele Bücher begonnen, aber kaum eines beendet. Ich lese nun auch mehr Sachbücher als Romane. 

 
Für Kochbücher kann ich mich hingegen nun viel mehr begeistern als früher – ich nenne sie gerne Bilderbücher für Erwachsene – vorausgesetzt es sind Bilder drin. Oh wie ich Kochbücher ohne Fotos hasse!

8) Worin liegt dein größtes Potential?

In meiner Faulheit! Nicht lachen, aber ich bin immer bestrebt mit möglichst wenig Aufwand Großes zu erreichen. Das funktioniert auch oft und erstaunlich gut, obwohl ich mich dabei meistens über mich selbst ärgere, dass ich mich nicht schon früher um etwas gekümmert habe oder es besser angegangen bin. Ich bin nämlich auch sehr selbstkritisch und perfektionistisch, will aber nichts dafür tun, um es zu erreichen – ein Widerspruch, das hat schon meine Psychologin immer zu mir gesagt 😉 

9) Wenn du dir eine Superkraft aussuchen könntest, welche wäre es?

Ich würde gerne ohne Schlaf aufkommen können. Schlafen ist toll und gehört auch zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber es nimmt so viel Zeit in Anspruch, die ich für anderes nutzen könnte.

10) Welches Land oder welche Region hat bisher einen bleibenden Eindruck (positiv oder negativ) bei Dir hinterlassen?

All zuviel bin ich noch nicht durch die Welt gekommen, aber an meinen Aufenthalt auf Kreta vor 3 Jahren erinnere ich mich sehr gerne zurück. Das liegt vielleicht daran, dass es der letzte Urlaub vorm Kind war (ein paar Wochen später wurde ich schwanger) und wir zufällig in einem Hotel Gast waren, in dem Kinder unter 16 Jahren nicht erwünscht waren. In gewisser Weise war das der Abschied vom Alleinsein und wohl deswegen einprägsam. Ach und ich bin dort einen Tag lang Auto gefahren – ich fahre nie Auto (aber ich hab natürlich einen Führerschein) – und war von mir selbst überrascht und beeindruckt, dass ich mich getraut habe durch klitzekleine Dörfer mit engen Strassen und viel Gegenverkehr und auf verschlungenen Bergstraßen zu fahren. Dass ich kurz Geisterfahrerin auf der Autobahn war, sollte ich an dieser Stelle wohl besser nicht erwähnen 😀


11) Was würdest du mit deiner Zeit anstellen, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?

Lernen und mich optimieren. Mich interessieren so viele Sachen, aber hab eben kaum Zeit mich damit wirklich auseinander zusetzen. Ich würde Kurse besuchen, mich fortbilden, aber natürlich nur Sachen, die mich wirklich interessieren und mir Spaß machen, z.B.: fotografieren und HTML. Außerdem würde ich viel Reisen wollen, das ist ja auch eine Art Weiter- bzw. Persönlichkeitsbildung.

An dieser Stelle sollte ich mir nun 11 Fragen ausgedacht haben, hier teilen und min. 2 Blogger nominieren. Ich bin aber so frei und gebe das Blog-Stöckchen nicht weiter. Ich weiß, ich Spielverderberin.

Hab es schön!

Angie

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Keine Kommntare

  • Antworten
    Täbby
    17. März 2016 at 18:57

    Das war interessant zu lesen!
    Auf Schlaf würde ich auch gern verzichten können… acht Stunden jeden Tag mehr zu haben, wäre wirklich toll.
    Auf den Post, den du auf jeden Fall noch schreiben willst, bin ich sehr gespannt! 🙂
    Liebe Grüße

  • Antworten
    Angie/Bissen für's Gewissen
    21. März 2016 at 09:36

    Danke 🙂
    Gell? Schlafen ist schön, aber dauert einfach zu lange!
    An den Post werde ich mich bald mal setzen, aber eventuell veröffentliche ich ihn auf meinem zweiten Blog.

    Liebe Grüße
    Angie

  • Antworten
    Alice@Aliciouslog
    22. März 2016 at 10:47

    Hallo!

    Wie schön, dass es auch andere Menschen gibt, deren Leben sich irgendwie doch zu einem Großteil um Essen dreht. Mein lieber Herzensmann meint nämlich, ich wäre der einzige. Ha!

    In Punkt 8 habe ich mich wieder gefunden. In meinem Dayjob bekomme ich viel Lob für meine Arbeit und manchmal denke ich mir, wenn die wüssten, wie wenig Aufwand ich in gewisse Projekte gesteckt habe… 😀

    Alles Liebe,
    Alice

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