Süßes/ Veganes Rezept

{Rezept} Veganes Milchreistörtchen mit Maroni und Granatapfel

Soll ich euch ein Geheimnis verraten? Manchmal poste ich hier Rezepte, die ich selbst gar nicht besonders fand, essbar, aber nicht richtig gut oder sie haben mir geschmeckt, aber andere meinten, das war nur so la la. Warum landet es dann trotzdem als Rezept hier? Na, weil das Foto schön geworden ist! Und weil ein Blog immer wieder mal neuen Content braucht. 

Und wenn wir schon dabei sind: ich bin keine besonders gute Köchin. 
Jetzt ist es raus 😉 

Warum erzähl ich euch das? Weil ich ein paar richtig schöne Foto hier für euch habe, auf die ich mächtig stolz bin. Und, das Törtchen war sogar richtig gut. Passt also gar nicht zum meinem Einleitungsabsatz, aber, hm, ja. Ich lass das Geplapper mal, hier kommt das Rezept:




Nur noch einen Hinweis. Ich hab ein wunderbares Buch zum Rezensieren bekommen: Food Fotografie (Affiliatelink) von der – von mir sehr geschätzten – Corinna Gissemann. Und die Tipps aus dem Buch haben mir beim Shooting des Törtchen schon sehr gut geholfen. Wenn ich mit dem Buch durch bin, werde ich eine ausführliche Rezension schreiben. Mich juckt es schon in den Fingern, ich bin ein echtes Fangirl wenn es um schöne Foodfotos geht. 

Rezept für 4 Törtchen (Durchmesser cm)
Zutaten für den Milchreis
250g Milchreis (Rundkornreis)
1L Pflanzenmilch (z.b. Sojamilch)
4-5 EL Agavendicksaft 
2 gestrichene TL Johannisbrotkernmehl 
Prise Zimt, Vanille und Salz

Zutaten für das Maronimousse
200g Maroni geschält und gegart/gekocht (fertig gekauft oder selbst gemacht)
2 EL Agavendicksaft
Prise Zimt, Vanille und Salz

Außerdem 
100g Kuvertüre 
1 Granatapfel
Dessertring
Kokosöl

Zubereitung
Die Milch in einem Topf zum Kochen bringen, Reis und Johannisbrotkernmehl unterrühren und für 20-25 Minuten ganz schwach köcheln lassen. Mit Agavendicksaft süßen und mit Zimt, Vanille und Salz abschmecken. Kalt stellen.

Die Maroni im Mixer oder einer Küchenmaschine fein und glatt mixen. Agavendicksaft und Gewürze nach Geschmack einrühren. 

Einen Dessertring innen mit etwas Kokosöl einfetten. Den Ring auf Backpapier oder eine große Papiermuffinform stellen. 

Den kalten Milchreis ca. 2,5cm-3cm hoch in den Dessertring geben und festdrücken. Danach das Maronimousse darauf verteilen (ca. 1 – 1,5cm hoch). Den Dessertring entfernen. 

Den Granatapfel aufschneiden und die Kerne auslösen (geht am leichtesten und saubersten in einer Schüssel voll Wasser). 

Die Kuvertüre schmelzen und einen Esslöffel auf ein Törtchen geben und mit einem Messer glatt streichen, so dass die Kuvertüre seitlich hinab fließt. 

Einen Esslöffel Granatapfelkerne auf der noch weichen Kuvertüre verteilen. 

Damit das Ganze zum richtigen Soulfood wird, einfach das Törtchen für 1 Minute in der Mikrowelle erhitzen. Warmer Milchreis mit zerronnener Schokolade, heißen Maroni und fruchtig-sauren Granatapfelkernen, ein Gedicht, ich sag’s euch! 

Gutes Gelingen! 



Und weil ich meine Törtchen so gelungen finde und es zum Thema passt, mache ich mit ihnen beim Blogevent von den Kochmädchen mit, #herbstbluesneindanke (gibt es bei mir eh keinen, ich liebe ja den Herbst) 


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9 Kommentare

  • Antworten
    skimmia
    2. November 2015 at 15:59

    Echt schöne Fotos und bis auf die Maroni trifft es auch voll meinen Geschmack 😉

    Lg Irene

  • Antworten
    Angie/Bissen für's Gewissen
    2. November 2015 at 18:03

    Vielen Dank! Was? Du magst keine Maroni? Ich ess jeden Tag welche, ich liebe sie 🙂 aber man kann sie ja gut weglassen in dem Rezept.

    LG Angie

  • Antworten
    skimmia
    3. November 2015 at 10:35

    Ab und zu eine frisch geröstete Maroni ist schon okay für mich, aber ich mache mir nicht viel darauf. Und mit Maronimus lockt mich keiner hinter dem Ofen hervor 😉

    lg Irene

  • Antworten
    Jenni
    6. November 2015 at 13:02

    Was für ein Timing!
    Gerade heute habe ich noch darüber nachgedacht, mal wieder veganen Milchreis zu kochen und da sehe ich dieses Rezept mit den umwerfenden Fotos auf deinem Blog!

    Das wird auf jeden Fall ausprobiert – danke für die tolle Inspiration! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

  • Antworten
    Natalie
    7. November 2015 at 21:18

    Mhmmm, das sieht so toll aus, also die Fotos vermitteln mir wirklich supergenial, dass das Törtchen fantastisch schmecken MUSS. Ganz großes Kino 🙂

    Als bekennender Fan jeder einzelnen Komponente (uuuuh, Maroni <3, Granatapfel…lecker, Schokolade – na dazu muss ich wohl nichts sagen…) landet das Rezept jetzt direkt in den Lesezeichen.

    Alles Liebe
    Natalie

  • Antworten
    The inspiring life
    8. November 2015 at 14:30

    Uiii sieht das lecker aus, sowas habe ich ja noch nie gesehen 🙂

  • Antworten
    Nadine Acker
    16. November 2015 at 09:46

    Das sieht so unglaublich gut aus ♥
    Eben in der Zusammenfassung bei den Kochmädchen entdeckt. Ein toller Blog und ein tolles Rezept, klingt seeeehr gut!

    Liebste Grüße
    Nadine

  • Antworten
    Selina
    2. Dezember 2017 at 16:33

    Hi, hab mal eine Frage 🙂
    Sind die Törtchen sobald man den Ring entfernt hat stabil bzw transportfähig? Oder fällt es zusammen?
    Danke schon mal!
    Lg

    • Antworten
      Angie
      3. Dezember 2017 at 22:04

      Hallo Selina,

      bombenfest hält es nicht, aber für einen Transport sollte es gut gehen, besonders wenn es kalt ist.

      Liebe Grüße
      Angie

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