Süßes/ Veganes Rezept

{Rezept} Vegane Rhabarbertarte / veganisiert

In meiner Familie ist definitiv meine große Schwester die begabtere Bäckerin und Tortenfee. Leider tut sie mir nicht immer den Gefallen vegan zu backen und ich bin dann entweder zum Zusehen oder sündigen gezwungen. Manchmal veganisiere ich einfach ihre Rezepte so wie dieses für einen Rhabarberkuchen (Originalrezept inkl. wunderschöner Fotos gibt es hier). 

Ich musste etwas improvisieren, da ich nicht alle Zutaten zu Hause hatte, außerdem wollte ich weitestgehend auf Industriezucker verzichten und habe deswegen Birkenzucker verwendet (der mir leider zwischendrin ausgegangen war und ich deswegen dann doch teilweise weißen Zucker nehmen musste). 

Der Kuchen schmeckt sagenhaft, sofern man Marzipan mag, das kommt nämlich im Geschmack gut raus. 

Ich habe den Kuchen für Muttertag gebacken und er kam gut an (außer bei meiner Mutter, sie mag keinen Rhabarber – da glaubt man, man kennt seine eigene Mutter und dann das 😀 Bub fand sie auch toll, wie man am Foto sieht, ich krieg keine g’scheiten Fotos mehr hin, entweder fehlt die Zeit dafür oder eine Babypatschhand ist darauf zu sehen – First world mom problems oder so 😉



Rezept für vegane Rhabarbertarte (große Springform)

Für den Teig:
400g Mehl
100g Birkenzucker 

70g Zucker (oder Birkenzucker, ich hatte nicht mehr genug)
170g Margarine
Eiersatz für 2 Eier (ich habe Myey genommen)

1/2 Pkg. Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL gemahlene Vanille

Für die Füllung
500g Rhabarber
2 EL Kristallzucker
2 EL Orangensaft (oder Zitronensaft, ich hatte nur Orange zu Hause)
1/2 TL gemahlene Vanille
100g Marzipan
100g dunkle Kuvertüre
1 Pkg. Vanillepuddingpulver + 2 EL Zucker
400ml Hafermilch


Zubereitung
Alle Teigzutaten zu einem Mürbteig verarbeiten, in Firschhaltefolie einschlagen und im Kühlschrank 30 bis 60min kalt stellen. Den Rhabarber schälen und in kleine Stück schneiden, in einem Topf mit Kristallzucker, gemahlene Vanille und Orangensaft für ca. 15 Minuten dünsten bis der Rhabarber weich ist

In einem Topf 2/3 der Hafermilch zum Kochen bringen. Das Puddingpulver mit 2 EL Zucker und der restlichen Hafermilch vermengen, dann in die kochende Hafermilch einrühren. Den fertigen Pudding zur Seite stellen.

Nun die Tarteform mit Margarine ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Das Backrohr auf 180°C vorheizen. 

Die Kuvertüre vorsichtig im Wasserbald schmelzen.

Den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen und etwa 2/3 des Teiges ca. 5mm dick ausrollen, in die Form drücken und mit einer Gabel den Teig ein paar Mal einstechen. 

Das Marzipan ausrollen und auf den Teig legen. Die geschmolzene Kuvertüre darauf verstreichen. Den Vanillepudding darüber geben und den Rhabarber darauf verteilen. Abschließend den restlichen Teig in Stücke reißen und auf der Tarte verteilen. 

Den Kuchen für 35 bis 45 Minuten backen und nach dem Auskühlen mit Staubzucker bestreuen.



Gutes Gelingen!


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Keine Kommntare

  • Antworten
    woszumessn
    19. Mai 2015 at 10:24

    ich find das babypatschehändchen im bild total süüüß. und die tarte sieht legga aus, ich mag marzipan im kuchen :] mir gefallen deine bildchen von der tarte übrigens besser, da sieht man sogar was drin ist im kuchen… 😉
    liebe grüße, sabine =)

  • Antworten
    Clarimonde V
    19. Mai 2015 at 10:34

    Ohhhh was für ein süßes kleines Babypatschehändchen! ♥
    Kann man die Patschehand mal für Food Fotos buchen? Ich find das klasse 😀

    Und ich liieeebe Marzipan und Rhabarber ja sowieso. Ich habe letztens Muffins in der Kombi gebacken, die waren auch total lecker. Der Kuchen sieht sagenhaft lecker aus, und dass die Kombi ein Traum ist weiß ich ja schon.
    Landet gleich mal im Rezeptbuch!

    Liebste Grüße,
    Clarimonde
    🙂

  • Antworten
    Anonym
    20. Mai 2015 at 07:07

    Schade, dass ich am Wochenende keine Zeit habe zu backen, die Torte sieht echt toll aus 🙂 Und ich liebe sowohl Rhabarber als auch Marzipan, das würde also wirklich gut passen^^

    Liebe Grüße
    Sarah

  • Antworten
    Ahnungslose Wissende
    21. Mai 2015 at 07:45

    Hui, sieht das köstlich aus. Wenn ich Zeit und Muse finde, wird das auf jeden Fall nachgebacken.

    Liebe Grüße 🙂

  • Antworten
    woszumessn
    24. Mai 2015 at 19:18

    soo, gleich mal nachgebaut 😀 mit erdbeeren und meinen lieblingsstreuseln 😉
    http://woszumessn.blogspot.de/2015/05/erdbeerstreuselkuchen-mit-pudding.html
    danke für das leggare rezept!
    liebe grüße, sabine =)

  • Antworten
    Krisi
    25. Mai 2015 at 11:11

    Yum der Kuchen sieht sehr lecker aus!Da bekomme ich richtig Lust selber in die Küche zu stehen…Leider haben heute ja alle Läden geschlossen, aber das wird bald nachgeholt=)
    LIebe Grüsse,
    Krisi

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