Veganes Rezept/ Vorspeise

{Gastpost} Süßkartoffel-Karotten-Suppe / Essen.Leben. Lebenlassen

Heute darf ich die liebe Natalie von Essen. Leben. Leben lassen meinen Gast nennen. Ich überlege schon eine Weile wie lange wir uns „kennen“, ich glaube, wir haben uns über den Vegan Wednesday Anfang 2013 das erste Mal geschrieben. An ihr und ihrem Blog schätze ich ihren angenehmen Schreibstil und die tollen Rezepte natürlich, die sind meistens ganz nach meinem Geschmack (bis auf die Rosinen vielleicht 😉 Sie macht mir auch immer schwer Lust endlich mal nach Berlin zu reisen. Das Süppchen, das sie uns mitgebracht hat, werde ich die Tage gleich mal nachkochen, ich liebe Süßkartoffeln. Danke Natalie! 

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Ich freue mich, heute bei der lieben Angie zu Gast sein und für euch einen Beitrag verfassen zu dürfen. Mein Name ist Natalie und ich bin ebenfalls Hauptstadtbloggerin – allerdings aus Berlin und nicht aus dem wunderschönen Wien, das ich unbedingt auch mal besuchen muss. Bevor ich nun aber in Reisefantasien verfalle, schwenke ich lieber mal in Richtung meines heutigen Themas um.

Für eine Food-Bloggerin habe ich nämlich das beinahe Unmögliche geschafft und sage und schreibe 3 (in Worten: drei!) ganze Monate ohne Pürierstab zubringen müssen, da mein alter den Geist aufgegeben hat und ich den neuen erst zu Weihnachten bekommen habe. Hätte ich nur mitleidig genug geschaut, hätten ihn mir meine Eltern sicherlich auch schon eher gegeben, aber das habe ich gelassen. Erstens wollte ich an Heiligabend noch etwas zum Auspacken haben und zweitens kann man in Zeiten von „Challenges“ wohin man auch schaut ja mal versuchen, wie lange man es ohne ein spezifisches Teilchen aushält. Euch sei verraten: Es ging, aber nicht gut.

Seitdem ich nun die stolze Besitzerin eines neuen Exemplars bin, bekomme ich gar nicht mehr genug vom Pürieren. Und so gibt es für euch heute ein Gericht, in dem der Gute Stab gleich zweimal zum Einsatz kommt: Eine schöne, cremige Suppe mit einem leckeren Pesto. Ob Mampfi das Pesto mag, weiß ich zwar nicht, aber ersteres könnte nach seinem Geschmack sein 😉


Rezept Süßkartoffel-Karotten-Süppchen mit Koriander-Minz-Pesto
Zutaten (für 4 Personen):

Für die Suppe
350 g Karotten
375 g Süßkartoffel
500 ml Wasser
1 EL Gemüsebrühenpulver (leicht gehäuft)
10 g Ingwer (geschält gewogen)
2 mittelgroße Knoblauchzehen
400 ml Kokosmilch

Fürs Pesto
15 g Koriander
15 g Minze
15 g Pinienkerne
15 g Walnüsse
1 kleine Knoblauchzehe
65 g Olivenöl
1 gehäufter TL Hefeflocken
½ TL Salz
Zubereitung:

Pesto
Das Pesto am besten schon am Vorabend oder einige Stunden vorher zubereiten, damit es ordentlich durchziehen kann. Dazu zunächst den Koriander und die Minze waschen. Knoblauch schälen.
Koriander vollständig in ein hohes Gefäß geben, Minze von den harten Stielen rupfen und zum Koriander geben, allerdings zur Verzierung der Suppe ein paar Blättchen Minze beiseitelegen.
Nun die Nüsse, die Knoblauchzehe und das Olivenöl hinzufügen und alles mithilfe eines Pürierstabs pürieren. Zum Schluss die Hefeflocken und das Salz ins Pesto einrühren.
Pesto in den Kühlschrank stellen und vorm Servieren nochmals gut umrühren.

Suppe
1. Karotten und Süßkartoffel schälen und grob zerteilen. Zusammen mit dem Wasser und dem Gemüsebrühenpulver 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen lassen.
2. Knoblauch und Ingwer schälen, in den Topf geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
3. Den Topf vom Herd nehmen, die Kokosmilch hineingeben und mit dem Pürierstab pürieren, bis keine Gemüsestückchen mehr übrig sind und die Suppe schön homogen ist. Wem sie nun noch zu dick ist, der kann auch noch ein bisschen Wasser hinzufügen, muss dann aber eventuell noch etwas Salz hinzufügen.
4. Suppe in die Teller füllen und mit Pesto verzieren. Wer möchte, kann dazu auch noch Croutons herstellen oder Brot grillen und dieses mit dem restlichen Pesto genießen.

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Keine Kommntare

  • Antworten
    linda loves
    8. Februar 2015 at 17:14

    Hmmmh. Klingt sehr lecker und interessant. Muss ich mir merken. xx Liz
    lindthings.blogspot.com

  • Antworten
    Conja
    15. Februar 2015 at 21:33

    Oh je, 3 Monate ohne Pürierstab klingt allerdings auch nach einer Challenge für sich, gerade als Foodblogger. Also es gibt ja durchaus ganz viele leckere Sachen ohne Pürierstab, aber wenn der mal weg ist, dann will man ausgrechnet dann ja auch all das machen, wo man ihn bräuchte… mein Pürierstab ist jedenfalls eines meiner wichtigsten Küchenutensilien, vor allem, da er noch einen Schneebesenaufsatz und so eine Mixschüssel hat, in der man ganz prima Pesto machen kann.
    Ähm ja… jedenfalls klingt die Suppe echt super lecker und ich glaube, ich muss auch mal eine Süßkartoffelsuppe machen. Vielleicht ja sogar diese, oder zumindest eine, die so ähnlich ist 😀

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