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{Produkt} Superfood Schisandrabeeren / Rezept Schisandra-Eistee

Superfoods sind in aller Munde, wortwörtlich. Chia, Moringa, Chlorella und wie sie alle heißen. Ich dachte, ich kenne die meisten mittlerweile, aber als ich bei Hanoju im Shop stöbern durfte fand ich einige unbekannte Sachen, z.B.: Schisandrabeeren, die ich euch heute vorstellen will.
 
Nachdem die Packung Schisandra bei mir ankam, lag sie eine zeitlang unbeachtet im Schrank rum, war ich doch zu sehr mit meinem frischen Mamadasein beschäftigt. In einer ruhigen Minute hab ich sie mir dann doch angesehen, auf der Verpackung gelesen, dass man die Beeren wie Rosinen verwenden kann und gleich gedacht: „na toll, ich kann Rosinen nicht leiden…“. Hab die Beeren trotzdem in den Mund gestopft und das Gesicht verzogen. Sorry, aber wie Rosinen schmecken die Schisandrabeeren nicht mal annähernd sondern viel, viel schlimmer. Sauer, ein bisschen bitter, seltsamer Eigengeschmack und auch Geruch. Wie soll man das wie Rosinen verwenden, im Kuchen? Niemals! Also zurück in den Schrank damit und nicht mehr beachtet. 
 
Die liebe Carmen von Hanoju hat mir dann den Tipp mit dem Tee gegeben und als die Idee geboren war, war es auch noch sommerlich warm, darum wurde es ein Eisteerezept. Warm kann man den Tee aber auch gut genießen. 
 
Bevor wir aber zum Rezept kommen und ich die Frage beantworte, ob ich mich doch noch mit dem Geschmack arrangieren konnte, sag ich euch was an Schisandrabeeren das Besondere und warum es ein Superfood ist.
 
Die Pflanze der Schisandrabeeren (auch Wu wei zi genannt) gehört zu der Familie der Sternanisgewächse und entstammt dem asiatischen Raum. Im chinesischen nennt man sie das Kraut, der 5 Geschmacksrichtungen, da sie bzw. die Beeren salzig, süß, sauer, scharf und bitter schmeckt. Das schmeckt zwar nicht, hat aber den Vorteil, dass man dadurch mit allen 5 Elementen in Verbindung kommt und einem das ausbalanciert. 
Wird mit den Beeren ein Tee gebrüht, so soll dieser bei Seekrankheit und Erkältung helfen und auch der Libido auf die Sprünge helfen. Bei Stress und Konzentrationsstörungen kann sie ebenso hilfreich sein und Nieren und Leberfunktion unterstützen. Da sie der Nebenniere durch Stimulation hilft, Corticoide zu produzieren, ist die Beere besonders für chronisch müde Personen geeignet. Denn dadurch wird der Stoffwechsel und die Herz-Kreislauf-Funktion unterstützt. 
 
Auch der Vitamingehalt ist nicht zu unterschätzen. A, B6, B12, C und E und Mineralstoffe, Spurenelemente und Flavonide sind enthalten. 
 
Die Informationen zu Schisandra habe ich teilweise dem Buch Superfoods* (erschienen im Schirner Verlag) entnommen, das ich euch demnächst auch vorstellen werde. 
Nun das Rezept:
 
Für etwas mehr als 1 Liter Tee benötigt ihr:
Eine kleine Handvoll Schisandrabeeren getrocknet
1 Liter Wasser
100ml frisch gepressten Orangensaft
1 Orange in Scheiben geschnitten
1 EL Kokosblütenzucker
Eiswürfel
 

Zubereitung
Den Liter Wasser zum Kochen bringen und die Schisandrabeeren in einem Teesieb für ca. 10min im Wasser brühen lassen. Die Beeren rausnehmen und den Tee auskühlen lassen.

Eine Orange auspressen und 100ml Saft davon zum Tee leeren.

Eine weitere Orange in Schreiben schneiden (Bio verwenden, wegen der Schale!) und zum Tee geben bzw. als Deko für die Gläser aufheben.

Kokosblütenzucker nach Geschmack unterrühren und die Eiswürfel in den kalten Tee geben.

Ich habe für die Optik einen kleinen Kokosblütenzuckerrand an die Gläser gemacht, dazu einen flachen Teller mit ca. 2mm hoch Wasser füllen, ein Glas mit dem Rand hineinstellen und dann in den Kokosblütenzucker tauchen (diesen besser vorher auch auf einen Teller geben).

Tee in das Glas einfüllen, Orangenscheibe dazu und genießen.

Kann man den Tee denn nun genießen? Joa, schmeckt auf jeden Fall besser als die Beeren pur. Die Säure und Bitterkeit kommt im Eistee ganz gut und erfrischend rüber, ist aber immer noch etwas eigenwillig. Aber definitiv einen Geschmackstest wert, also nur Mut! 


*Amazon Affiliate Link
Das Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos von Hanoju zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

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Keine Kommntare

  • Antworten
    Missy Cookie
    16. September 2014 at 13:04

    Ur schöne Fotos, liebe Angie! :-*

  • Antworten
    Angie/Bissen für's Gewissen
    16. September 2014 at 18:40

    Danke, das Lob von dir freut mich sehr 😀

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