Süßes/ Veganes Rezept

{Rezept} Veganer Scheiterhaufen

Veganer ScheiterhaufenVeganer ScheiterhaufenScheiterhaufen oder auch Semmelschmarrn genannt, ist eines der Rezepte meiner Kindheit. Was schreibe ich da, es ist mein absolutes Lieblingsrezept aus Kindheitstagen! Die Kombination aus Zimt, Äpfeln und süßem Weißbrot ist so ungesund wie göttlich und ein wahrlich perfektes Rezept zur Resteverwertung alten Toastbrot oder Semmeln. Wobei ich immer frisches Toastbrot nehme, da ich nie altes daheim habe 😉

Rezept Veganer Scheiterhaufen

Meine vegane Variante verzichtet auf Eiersatz im herkömmlichen Sinn. Für die Milchtunke habe ich die Eier schlicht weggelassen und für die Baiserhaube, die sonst klassisch aus Eiklar und Zucker geschlagen wird, kommt Kichererbsenwasser = Aquafaba zum Einsatz. Auch wenn ich die vegetarische Variante schon seit Ewigkeiten nicht mehr gegessen habe, behaupte ich, dass die vegane Version fast genauso schmeckt. Das Baiser ist vielleicht etwas weniger fluffig, aber im Prinzip ist der Geschmack des Ganzen genau wie er sein soll. Und ich kann das echt beurteilen, ich hab so viele Scheiterhaufen gegessen, das reicht für 2 Leben locker!

aquafaba-baiser

Veganer Scheiterhaufen mit Baiserhaube

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Serves: 4 Personen Cooking Time: 60 Minuten

Ingredients

  • Für den Scheiterhaufen:
  • 250ml bis 300ml Sojamilch
  • 1/2 TL geriebene Vanille oder Vanillezucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Etwas Salz
  • 2-3 große Äpfel
  • 8-10 Scheiben (altes) Toastbrot oder Semmeln, Kipferln etc.
  • Zimt und Zucker zum Bestreuen
  • Öl für die Auflaufform
  • Für die Baiserhaube:
  • Abtropfwasser einer Dose Kichererbsen
  • 2-3 EL Puderzucker
  • 1 Messerspitze Johannisbrotkernmehl
  • Ein paar Tropfen Zitronensaft

Instructions

1

Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.

2

Sojamilch, Zimt und Vanille miteinander verrühren.

3

Eine große Auflaufform mit Öl bepinseln.

4

Toastbrot kurz in die Milch tauchen, abtropfen lassen (eventuell auch etwas ausdrücken) und in die Form legen.

5

Über die erste Schicht Brot einen Apfel in Scheiben hobeln. Mit etwas Zimt und Zucker bestreuen.

6

Eine zweite Schicht getunktes Brot darauf legen und wieder mit einem geraspelten Apfel, Zimt und Zucker belegen.

7

Mit einer Schicht Brot abschließen.

8

Die Form in den Ofen schieben und für 10 Minuten backen.

9

In der Zwischenzeit das Kichererbsenwasser mit einem Rührgerät aufschlagen, Puderzucker, Johanisbrotkernmehl und Zitronensaft unterheben und min. 2 Minuten weiterschlagen bis das Baiser fest ist.

10

Die Form aus dem Ofen holen, die Temperatur auf 100°C reduzieren und den Ofen etwas auskühlen lassen.

11

Das Baiser auf den Scheiterhaufen streichen oder mit einer Spritztülle verzieren.

12

Die Form im Ofen für ca. 40-45 Minuten backen bis das Baiser angetrocknet ist.

13

Für braune Spitzen die Temperatur kurz vor dem Rausnehmen hochdrehen.

rezept-scheiterhaufenscheiterhaufen-vegan
Ich habe nur eine kleine Auflaufform für die Fotos gemacht, das Rezept ist aber auf eine große Form ausgelegt.

Gutes Gelingen und hab es schön!

Angie

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12 Kommentare

  • Antworten
    gogreeneatclean
    3. September 2013 at 07:52

    Meine Mama macht auch sehr oft Scheiterhaufen. Ich muss ihr mal vorschlagen die V-Variante zu versuchen, den der sieht super gut aus.
    GLG

    • Antworten
      Angie
      17. September 2016 at 00:03

      Schmeckt auch gar nicht wirklich anders als die „echte“ Variante

  • Antworten
    veganerkeks
    3. September 2013 at 08:09

    Das ist für mich etwas ganz neues. Scheiterhaufen habe ich noch nie gegessen, aber lecker sehen sie auf jeden Fall aus! Frage mich allerdings, wie der Name zustande gekommen ist. Muss ich mal googeln 😉
    LG,
    Sarah

    • Antworten
      Angie
      17. September 2016 at 00:04

      Ich denke, der Namen kommt daher, dass das Brot wie Holzscheite am Scheiterhaufen geschichtet wird. Ist aber nur eine Idee 🙂

  • Antworten
    Ma Ra
    3. September 2013 at 08:14

    DAAAAAAANKE! 🙂 🙂 Juhu!
    Liebe Grüße

  • Antworten
    Jessi
    3. September 2013 at 17:00

    mmmh, so ne leckere süße Speise!!

    Grüßle, Jessi

  • Antworten
    hello tofu
    6. September 2013 at 18:18

    Ganz tolles Rezept, lieben Dank hierfür.

    Liebste Grüße aus Berlin!

  • Antworten
    Cathi Blume
    7. September 2013 at 19:59

    Einen ganz wunderbaren Blog hast du hier- ich habe mich gleich verguckt 🙂
    Bestimmt komme ich dich jetzt öfter mal besuchen!
    Alles Liebe, Cathi von Carpe Kitchen!

    • Antworten
      Angie
      17. September 2016 at 00:07

      Danke! Wie lieb :)Darüber freu ich mich sehr.
      LG Angie

  • Antworten
    Pamiii
    10. September 2013 at 17:40

    weil ich da grad die feige sehe:
    ich hab mich drüber getraut! und oh gott…wieso hab ich bis jetzt noch keine feigen gegessen?
    ich bin jetzt selbst erklärter feigen junkie 😀 haha
    danke für deine feigen-posts ;D ich hätte die sonst wohl nie (oder noch sehr lange nicht) probiert. und ich find die soooo gut!

    also echt: nom nom nom!!! <3

    deine feigen liebende pami 😛

    • Antworten
      Angie
      17. September 2016 at 00:07

      Hab ich doch gesagt! Manchmal braucht man halt eine Zeit um auf was drauf zukommen, ich mochte viele Sachen auch ganz lang nicht oder wollt sie nicht kosten, Avocado z.b.

      Ich wart übrigens noch auf eine Mailantwort von dir!

      LG Angie

  • Antworten
    pamiii
    11. September 2013 at 21:40

    jaaaa…antwort.
    aiaiaiai…weißt eh. frau lehrerin hat schulanfang, da gehn die mails dann unter ;D

    derzeit sagt mein mailprogramm 82mails ungelesen…und das von nur 3tagen..
    sorry – bald (:

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