Veganes Rezept

5 Days Detox Plan – Day 4+5 und mein Resümee

Ich bin euch noch die restlichen 2 Tage meines Detox Planes schuldig sowie ein kleines Resümee.

Aber zu erst Tag 3.
Frühstück: Am Donnerstag hatte ich mich an Haferflocken Pancakes probiert. Hat gut geklappt, aber geschmeckt haben sie gar nicht. Sehr trocken und fad. Dazu gab es TK-Himbeeren.

so fad, dass konnte nicht mal die Kamera scharf fotografieren 


Zu Mittag gab es, Überraschung! Quinoa, mit Tofu, auch ganz was Neues. Ich hätte schon auch was anderen kochen/essen können. Mit der Vorbereitung hat es eben gehabert. 

Den Tofu hab ich als „Rührei“ zubereitet, gewürzt mit Pfeffer, Kurkuma, Schnittlauch und Zwiebel. Dazu gab es Vogerlsalat, Jungzwiebel und Tomaten und eben Quinoa mit Balsamico. Das war wirklich sehr lecker!


Auch ganz was Neues: Apfel als Snack am Nachmittag.

Abendessen: gab es keines, der ganze Nachmittag und ein Teil des Abends wurde verschlafen. 

Tag 5 – endlich am Ende!

Frühstück, das übliche Haferflockenzeugs, darum kein Foto

Mittagessen: Am Freitag hatte ich es endlich geschafft rote Linsen zu kaufen, ich mag nämlich nur die. Aus den Linsen habe ich gemeinsam mit einer Kartotte, einer Zwiebel und 1 Löffel Mandelmus einen Linsenbrei gezaubert. Gewürzt wurde er mit Pfeffer, Knoblauch, Oregano und frischem Basilikum. Getoppt mit einer klein geschnittenen Tomate. 


Hat das fad geschmeckt? Naja ein klein bisschen. Aber! Ich hab mich zu Hause mit dem Brei hingesetzt, ganz in Ruhe und hab gaaaanz langsam gegessen und wirklich jede einzelne Komponente rausgeschmeckt, den Knoblauch, die Karotte, die Linsen. Alles war geschmacklich präsent, das kann ich nicht von jedem Essen behaupten, das schmeckt oft nur nach Salz. Es hat also schon was Gutes seinen Geschmacksnerven etwas Pause zu geben. 

Abendessen fiel wieder aus, dafür hab ich den Detox vorzeitig für beendet erklärt, ging mit M. ins Kino (Elysium – hat mir gut gefallen, trotz Matt Damon) und hab mit ihm gemeinsam eine Tüte Popcorn schnabuliert und es war gut! 😀

Mein Resümee
5 Tage lang kein Zucker oder andere Süßstoffe, kein Salz, keine Bananen, kein Brot, keine Nudeln, kein Reis. Das war schon hart. Aber ich hatte nicht erwartet, dass mein Körper gar so arg darauf reagiert. Gut, vielleicht hätte ich mir nicht eine der anstrengendsten Arbeitswochen des Jahres dafür aussuchen sollen, aber sonst wäre es doch gar keine Herausforderung gewesen *hust* oder so…
Ich denke, ich werde Detox so oder in anderer Form nochmal versuchen, werde mich aber vorher mehr in die Thematik einlesen. 

Mein Befinden:
Ich hatte 5 Tage lang permanent Kopfschmerzen, keine richtig heftigen, aber unangenehm waren sie doch ziemlich. Mit großer Müdigkeit und einem allgemeinen Gefühl von Unwohlsein hatte ich auch zu kämpfen. Meine Haut war trocken (hab ich zu wenig getrunken?) und in meinem Gesicht sind ganz viele Pickel aufgetaucht. Das waren die schlechten Seiten. 

Gut war: ich hatte keinen starken Hunger und überhaupt keinen Heißhunger (das hat mich sehr gewundert), meine Verdauung hat prima funktioniert und ich hab 2,4 kg verloren (davon ist nach 2 Tagen (fast) normalem Essen 1kg schon wieder da). Außerdem hab ich wieder gelernt, dass Essen auch ohne Zucker und Salz ganz gut schmecken kann. 

Wie fand ich den Plan und empfehle ich ihn weiter?
Ich hab von Detox eigentlich keinen Plan und kann deswegen nicht beurteilen ob der Plan gut ist oder nicht. Für mich hat er gepasst, vor allem wegen seiner Kürze. Für den Einstieg ist der Plan also zu empfehlen.

Der Plan kostet € 6,– ist sein Geld aber nur bedingt wert. Man bekommt die Grundlagen des Detox und nützliche Infos zu ein paar Lebensmitteln (Quinoa, Spinat, Mandeln, etc). Es gibt nur wenige Rezepte (von denen ich aber eigentlich nur das Pancake und Frühstückrezept verwendet habe) und manche Sachen stehen doppelt drinnen, ist also nicht perfekt umgesetzt, aber schon ganz ok. 

Was mich gestört hat: Nikki Sharpe verwendet gerne die Mikrowelle z.B. für das Haferflockenfrühstück. Ich verwende grundsätzlich keine Mikrowelle mehr, da ich sie für schädlich halte und habe deshalb die Haferflocken über Nacht einweichen lassen stattdessen. Aber die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen. 

Ich muss Regina auf jeden Fall Recht geben: Planung und Vorbereitung ist alles, das war dieses mal bei mit überhaupt nicht der Fall und darum hab ich den Detoxplan sehr einseitig durchgezogen, ich hätte mehr zwischen den Gerichten wechseln können.

Für den Moment hab ich genug vom Detox und Ernährungsplänen. Vielleicht im September nochmal und wenn im November Atilla Hildmann’s neues Buch „Vegan forever young“ rauskommt bin ich da auch auf jeden Fall mit dabei (dieses mal 60 statt nur 30 Tage wie bei VFF, uff). 

Alle Tage zum Nachlesen gibt es hier:

Tag 1 / Tag 2 / Tag 3 




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Keine Kommntare

  • Antworten
    Ma Ra
    26. August 2013 at 07:54

    Hallöle! Gratuliere… so brav durchgezogen und dann noch bei so viel Stress *hutab*. 🙂
    Bin auch schon gespannt auf Hildmann's neues Buch… werde mich dann auch nochmal reinhängen!

    Liebe Grüße!

  • Antworten
    Salka
    26. August 2013 at 07:56

    Danke, es war echt hart 😉 Ich freu mich auch schon total auf das neue Hildmann Buch, hab aber auch etwas Bedenken, 60 Tage sind schon lang O_O

    Lieben Gruß zurück!
    Angie

  • Antworten
    Anonym
    26. August 2013 at 09:56

    Ich kann mir gut vorstellen dass du kopfschmerzen usw. hattest, weil du zu wenig kalorien gegessen hast

  • Antworten
    Salka
    26. August 2013 at 10:01

    Das kann leicht sein und vom Zuckerentzug sicher auch. Wobei ich immer noch leicht Kopfweh habe, aber wieder normale Mengen zu mir nehme…vielleicht spielt Stress da auch eine Rolle

  • Antworten
    Ann-Kathrin Wagner
    26. August 2013 at 14:30

    Hej, ich bin noch ganz neu unter den Lesern deines Blogs und hab mich eben in den Detox Plan eingelesen und muss sagen: Wow, wirklich bewundernswert, dass du die Ausdauer hattest das durchzuziehen!
    Ich bin übrigens selbst seit vielen vielen Jahren Vegetarierin (was meine Familie nicht gerade freut :D) und überlege seit einiger Zeit auch mal eine vegane Ernährung auszuprobieren, sofern das als zu Hause lebende möglich ist, da meine Eltern eben überzeugte Fleischfresser sind.
    Liebe Grüße
    Anni ♥

    http://coocoo-chouchou.blogspot.de/

  • Antworten
    v. zogani
    26. August 2013 at 17:56

    hey du 🙂
    die kopfschmerzen haben sicherlich mehrere ursachen. ich würde dem zuckerentzug einen großen anteil dafür zusprechen. wenig kalorien, bzw. geringe erniegiezufuhr, wie auch die einseitige ernährung spielen sicherlich auch ihre rolle dabei. grundsätzlich halte ich jedoch die detox-idee für gar nicht so verkehrt. obst, gemüse, vollkorn etc. sind allemal besser als leere kalorien, kohlenhydrate, zucker und fett. für zweifelhaft halte ich die schlacke-geschichte. das ist ja eher umstritten… nichtsdestotrotz können ein paar tage "detox" oder fasten (oder was auch immer) nicht schaden, wenn man es richtig und überlegt (!) anstellt.
    und ich glaube, das mit dem zucker werde ich in der nächsten zeit auch mal in angriff nehmen 🙂
    liebe grüße!
    vega

  • Antworten
    v. zogani
    26. August 2013 at 17:57

    erniegie – wie niedlich 😀

  • Antworten
    xiaoying
    27. August 2013 at 19:48

    Hi
    ich hab sowas auch schon gemacht, um genau zu eine Dojo Kur nach TCM… da ist sogar nur eine Art Getreide erlaubt, kein Salz, Zucker, Fett und nichts Rohes…
    Kopfweh habe ich auch bekommen, obwohl ich es sonst nie habe. Es ging aber nach drei Tagen oder so weg.
    Es ist wirklich erstaunlich wenn man Rezepte findet die trotzdem total lecker schmecken. Auch ohne Salz, Zucker, Fett. Es braucht aber schon einiges an Disziplin… Ich seh das ganze aber nicht als Detox sondern eher als ein Reboot für Darm und Geschmacksnerven. Ich hab durchaus positive Veränderungen empfunden.
    Mal schauen wann ich wieder mal sowas mach.

    bin ja schon gespannt wenn alle von ihrer 60Tage Challenge berichten..
    lg

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